Erschöpfung

 

Anhaltende Erschöpfung, nachlassender Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen werden immer mehr zum Dauerthema unserer Gesellschaft!

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Betroffen sind nicht nur Patienten, die die Lebensmitte überschritten haben. Auch immer mehr jüngere Menschen befinden bereits sich in der Abwärtsspirale der Dauererschöpfung.    

Damit dieser Zustand nicht im Burnout endet, gilt es früh genug einzuschreiten, um das Schlimmste abzuwenden und wieder einen Zustand von Vitalität und Lebensfreude zu erreichen.

Denn Dauererschöpfung ist häufig kein psychisches Problem, dass sich mit der Verordnung eines Antidepressivums ursächlich beheben lässt, sondern es gibt oft körperliche Ursachen für diesen Zustand, die sich durch Laboruntersuchungen nachweisen lassen.  

 

Wie entsteht Erschöpfung?

Für anhaltende Erschöpfung gibt es nicht nur die eine Ursache. Es ist nicht immer nur der  „Stress“, der Erschöpfung auslöst. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen:

  • Andauernde innere Anspannung,  z.B. durch hohe Anforderungen im Beruf, Doppelbelastung durch Beruf und Familie, Mobbing
  • Ängste, Panikattacken, weil diese den Stresshormonspiegel anheben und dadurch der Verbrauch an Mikronährstoffen steigt. 
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Erschöpfung der Nebennieren (= Nebenniereninsuffizienz) mit nachlassender Cortisolproduktion
  • Nachlassende körpereigene Produktion von Geschlechtshormonen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), aber auch chronische Verdauungsstörungen , die häufig als Reizdarmsyndrom abgetan werden und dann als Folge dazu führen, dass zu wenig Nährstoffe über den Darm aufgenommen werden.
  • Mangel an Körperbausteinen durch schlechte Ernährungsgewohnheiten, also Mikronährstoffmängel, und eine hierdurch bedingte Verlangsamung des Stoffwechsels und vor allem der Energiegewinnung durch die Mitochondrien
  • Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollactamurie)
  • Schädigung der Mitochondrien, also der Energiekraftwerke der Körperzellen, mit nachlassender Produktion von ATP (= Energiewährung für Nervenzellen, Muskelzellen etc.)
  • Operationen, von denen der Patient sich nicht richtig erholt, weil der Verbrauch an Mikronährstoffen durch Narkose und Heilungsprozesse wesentlich höher ist, als beim gesunden Menschen.
  • Medizinische Behandlungen, die als Nebenwirkung Erschöpfung hinterlassen, wie dies zum Beispiel nach gehäufter Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika ohne anschließende Darmsanierung auftreten kann. Diese töten zwar die unerwünschten Erreger ab, schädigen aber die Mitochondrien (= Energiekraftwerke des Körpers) und belasten den Darm stark. So leiden z. B. Frauen, die aufgrund gehäufter Blasenentzündungen viele Antibiotika eingenommen haben, häufig an Erschöpfung.
  • Leistungssport/Übertraining, da hier dauerhaft ein hoher Verbrauch an Mikronährstoffen vorliegt, der über die normale Ernährung nicht mehr gedeckt werden kann.
  • Schlafstörungen, weil das für Regeneration des Körpers extrem wichtige Melatonin (=  Schlafhormon) zu wenig gebildet wird.
  • Umweltbelastungen (z.B.  Elektrosmog, Schwermetallbelastungen,, etc.), weil all diese Schadstoffe über die Leber entgiftet werden müssen und die Leber hierfür deutlich mehr Mikronährstoffe benötigt. Außerdem können Schwermetalle (z.B Quecksilber aus Amalgamfüllungen) und Pestizide in Nahrungsmitteln eine Mitochondrienstörung verursachen und so zu Erschöpfung führen. 
  • Andauernde Lärmbelästigung, weil dies im Körper zur Ausschüttung von Stresshormonen führt, die wiederum dafür sorgen, dass der Körper auf "Hochtouren" läuft und einen höheren Verbrauch an Mikronährstoffen hat. Außerdem verursacht Dauerstress eine  Nebennierenschwäche, die ebenfalls zu Erschöpfung oder sogar Burnout führt.

 

Diagnostik der Erschöpfung

Wichtig ist es vor Beginn der Therapie die genauen Ursachen der anhaltenden Erschöpfung auszumachen. Ist es wirklich nur der „Stress“, der die Erschöpfung verursacht oder spielen auch körperliche Ursachen eine entscheidende Rolle.

Ich biete in meiner Praxis folgende Diagnoseverfahren an:

  • Ausführliche ganzheitliche Anamnese, die durch keine Laboruntersuchung zu ersetzen ist!
  • Spezielle Laboruntersuchungen auf Mikronährstoffmängel und Stoffwechselstörungen
  • Neurostressprofil mit Untersuchung der Neurotransmitter (Hirnbotenstoffe)
  • Moderne Hormonanalysen (Schilddrüsenhormone, Sexualhormone, Nebennierenhormone)
  • Analysen der Darmflora und Nachweis von Störungen der Nährstoffaufnahme aus dem Darm
  • Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
  • Messung der Herzratenvariabilität zur Bestimmung des aktuellen körperlichen Stresslevels und zum Therapiemonitoring (Verlaufskontrolle)
  • Körperliche Untersuchung nach Kriterien der Traditionellen Chinesischen Medizin    

 

Therapie der chronischen Erschöpfung

Die individuelle Therapie richtet an der Ursache für Ihre Erschöpfung aus!   

Bei der Behandlung der Erschöpfung gibt es daher kein einheitliches Konzept. Ohne eine intensive Analyse Ihrer Beschwerden durch ein ausführliches Eingangsgespräch und eine unterstützende Labordiagnostik fischt man bei der Therapie häufig im Trüben! Ist der invividuelle Therapieplan für Sie dann erstellt, kommt es auch auf Ihren Willen zur Umsetzung der therapeutischen Maßnahmen an.                                                                                      Wer genau so weiterleben und essen möchte, wie bisher, lediglich unterstützt durch ein paar "eingeworfene" Vitamine, wird wohl kaum eine tiefgreifende Besserung erfahren. 

 

Zur Auswahl stehen eine Reihe von Therapieverfahren, die zum Teil kombiniert werden.  

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Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische Behandlung oder eine Therapie im Rahmen der Alternativmedizin ist.

Gerne informieren wir Sie persönlich genauer über unser Angebot. Bitte sprechen Sie uns an.

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