Infektanfälligkeit

 

 

Als Infektanfälligkeit bezeichnet man eine erhöhte Anzahl an Infekten gegenüber der durchschnittlichen Erkrankungshäufigkeit der Bevölkerung.

Gemeint sind Infekte aller Art, wobei eine erhöhte Infektanfälligkeit
häufig die Atemwege (Erkältung, Bronchitis, Mandel- und Nebenhöhlenentzündung, etc.) oder die Harnwege (Blasenentzündung) betrifft.

In dieser Situation ist Ihr Immunsystem aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage, Ihren Körper ausreichend gegen eindringende Erreger wie Viren, Bakterien oder Parasiten zu verteidigen!  

 

 

Warum kann Ihr Körper Krankheitserreger nicht ausreichend abwehren?

Ursachen für eine Störung Ihres Immunsystems können sein:

  • Mangel an wichtigen Mikronährstoffen, z. B Zink, Selen, Eisen, Vitamin D, C, B
  • Stoffwechselstörung HPU
  • Störungen des Darmimmunsystems (Darmflora)
  • Reizdarmsyndrom und Verdauungsstörungen anderer Art
  • Störungen des Immunsystems durch Medikamente (Antibiotika, Cortison, Säureblocker, Schmerzmittel etc.)
  • dauerhafte Überbelastungen durch (seelischer oder körperlicher) Stress; Erschöpfung
  • ungünstige Ernährungsgewohnheiten
  • versteckte chronische Entzündungen (Nebenhöhlen, Zahnherde)
  • unerkannte chronische Atemwegserkrankungen, Asthma bronchiale oder COPD
  • selten: angeborene Abwehrschwächen (Immundefekte), Mukoviszidose etc.
  • Übersäuerung

 

Wie werden die Ursachen der erhöhten Infektanfälligkeit untersucht?

Am Anfang der Diagnostik steht die ausführliche Erstanamnese. Hier ergeben sich häufig schon entscheidende Hinweise für die Ursachen der Schwächung Ihres Immunsystems.

Ergänzend können durchgeführt werden:

  • Körperliche Untersuchung (Zungendiagnostik, Pulsdiagnostik, Bauchuntersuchung)
  • Laboruntersuchungen Darmdiagnostik (Stuhlanalyse)
  • Mikronährstoffanalyse (Blutprobe, Urinprobe)
  • Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. –allergien (Blutprobe, Pricktest), Hormonanalyse, (z. B. bei Verdacht auf DHEA-Mangel oder Cortisolerhöhung bei Dauerstress durch Speicheltest)
  • HPU-Diagnostik (Urinprobe)  
  • Analyse der Lebensgewohnheiten, die das Immunsystem schwächen


Therapie der Infektanfälligkeit


Die Therapie ist abhängig von den diagnostizierten Ursachen der erhöhten Infektanfälligkeit. Wenn möglich, sollte alles dafür getan werden, den Einsatz eines Antibiotikumsbei harmlosen Infekten zu vermeiden. Der allzu häufige Einsatz von Antibiotika bei Erkältungserkrankungen oder Blasenentzündungen hat mittlerweile dazu geführt, dass es viele Antibiotikaresistenzen gibt, das heißt, dass viele Antibiotika bei Patienten nicht mehr wirken.

Gravierend sind auch die negativen Auswirkungen auf die Darmflora, die ja eine wichtige Funktion für die Bildung einer intakten Immunabwehr hat, aber nach jeder Antibiotikagabe nachhaltig verändert wird. 

 

Therapien zur Behandlung der Infektanfälligkeit und Stärkung des Immunsystems

  • Substitution fehlender Mikronährstoffe, die das Immunsystem benötigt
  • Therapie der Stoffwechselstörung HPU, die das Immunsystem belastet
  • Akupunktur (Ausleiten von krankmachenden Faktoren, Stärkung der Abwehr, Beseitigung von Störfeldern) 
  • Hormontherapie (homöopathisch oder mit Bioidentischen Hormonen), z.B. DHEA zur Verbesserung der Immunabwehr
  • Darmsanierung, da das Lymphsystem des Darms für die Infektabwehr eine wichtige Rolle spielt
  • Schulung im optimalen Einsatz der Nasendusche
  • Ernährungsberatung
  • Arzneimittel mit Wirkstoffen pflanzlichen Ursprungs sowie Kräutertees  

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Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig davon, ob diese eine klassisch-schulmedizinische Therapie oder eine  Behandlung im Rahmen der Alternativmedizin ist.

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