Schilddrüsenerkrankungen und Jodmangel

 


Laut Statistik ist jeder Dritte in Deutschland schilddrüsenkrank! Jeder Vierte über 45 Jahren hat Knoten in der Schilddrüse (Papillon-Studie).

Darüber hinaus leidet ein Drittel der deutschen Bevölkerung laut einer aktuellen Studie unter einer mangelhaften Versorgung mit Jod, das für die Erstellung von Schilddrüsenhormonen im Körper unerlässlich ist.

 

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Störungen der Hormonproduktion werden allgemein in Schilddrüsenunterfunktion (= Hypothyreose) und Schilddrüsenüberfunktion (= Hyperthyreose) unterteilt. Am weitaus häufigsten ist die Schilddrüsenunterfunktion.

Störungen in der Struktur des Schilddrüsengewebes sind die Struma (= Vergrößerung der Schilddrüse mit und ohne Knoten) 

 

Alle Zellen unseres Körpers benötigen Schilddrüsenhormone zur Optimierung ihres Stoffwechsels. Dies erklärt die umfassenden Auswirkungen, die eine Fehlfunktion dieses kleinen Organs für unseren Organismus hat.

 

Wichtig zu wissen: Eine optimale Versorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen hängt auch von einer funktionstüchtigen Leber und einer intakten Darmflora ab. Denn an diesen Orten wird im Körper das nur wenig aktive Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) in das 10 mal aktivere Schilddrüsenhormon Trijodthyronin (T3) umgewandelt. Für diesen Prozess der Umwandlung von T4 in T3 müssen dann zusätzlich auch bestimmte Mikronährstoffe in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen.

Auch die Regulation der Schilddrüse ist also eine therapeutische Maßnahme, die eine Betrachtung des gesamten Organismus im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie erfordert. 

 

Diagnostik der Schilddrüsenerkrankungen 

Die Basis bildet immer eine schulmedizinische Diagnostik: Blutuntersuchungen mit Bestimmung der Schilddrüsenhormone, ggf. die Untersuchung auf Antikörper gegen Schilddrüsengewebe sowie eine Ultraschalluntersuchung des Organs, die in meiner Praxis durchgeführt wird. Je nach Befund ist auch eine Schilddrüsenszintigraphie (= nuklearmedizinische Untersuchung) notwendig, bei der radioaktiv markiertes Jod appliziert wird. Diese Untersuchung wird von einem Facharzt für Nuklearmedizin durchgeführt.

Um die Ursachen einer Schilddrüsenfunktionsstörung zu ergründen, wird dann, in Abhängigkeit vom Gesamtbeschwerdebild, ergänzend z. B. eine Untersuchung auf Jodmangel, eine Stuhlprobe, eine Hormonuntersuchung der Nebennierenhormone oder Geschlechtshormone oder eine Mikronährstoffanalyse durchgeführt.

 

 

 

 

 

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