Schilddrüsenunterfunktion

 

Wenn Ihre Schilddrüse zu wenig Hormone produziert....

 

Häufige Symptome der Schilddrüsenunterfunktion:

  • Müdigkeit
  • Verstopfung
  • Vermehrtes Frieren (überempfindlich gegen Kälte), oft mit niedriger Körpertemperatur, aber auch Nachtschweiß und Hitzewallungen
  • hohes Schlafbedürfnis
  • Gewichtszunahme, trotz geringer Kalorienzufuhr
  • Depressionen
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • chronische Verdauungsstörungen (z.B. durch zu wenig Magensäure)
  • trockene Haut und Haare;
  • Haarausfall
  • starke Ausdünnung/Verlust des äußeren Drittels der Augenbrauen
  • niedriger Blutdruck 

 

Was sind mögliche Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion?

  • Gestörte Immunfunktion (Autoimmunerkrankung)
  • Jodmangel
  • Schlechter Blutzuckerstoffwechsel
  • Störung der Darmflora, der Darmschleimhautbarriere oder Darminfektionen
  • Nebennierenprobleme
  • Hormonschwankungen (Geschlechtshormone oder Nebennierenhormone)
  • Einnahme der Antibabypille
  • Chronischer Stress
  • HPU (= Hämopyrrollactamurie)
  • Chronische Virusinfektionen
  • Verminderte Funktion der Hirnanhangdrüse (= Hypophyse)

Selten ist eine Unterfunktion angeboren.

 

Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion

Die Therapie ist der Unterfunktion orientiert sich an den genannten Ursachen der Schilddrüsenstörung. Die therapeutischen Maßnahmen sind daher sehr unterschiedlich.

Wichtigstes Ziel ist es, falls möglich, dafür zu sorgen, dass die Schilddrüse ihre Tätigkeit wieder aufnimmt, so dass die Einnahme von Schilddrüsenhormonen reduziert oder vermieden werden kann.

Zu den therapeutischen Maßnahmen gehören unter anderem, die Beseitigung von Störungen in der Verwertung vorhandener Schilddrüsenhormone, z. B. durch Darmsanierung und Regulation des Leberstoffwechsels, die Analyse und der Ausgleich des tatsächlichen Jodmangels und die Substitution von Mikronährstoffen, die vom Körper für die Synthese von Schilddrüsenhormonen benötigt werden.

Ist eine Entzündung der Schilddrüse vorhanden, wie bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, und bereits zu viel Schilddrüsengewebe zerstört, ist eine zusätzliche Einnahme von Schilddrüsenhormonen allerdings unumgänglich.

Ziel muss es daher auch sein, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse frühzeitig zu erkennen, um dem Entzündungsprozess rechtzeitig Einhalt zu gebieten und so den Abbau von Schilddrüsengewebe durch Entzündung zu verhindern.  

 

Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine naturheilkundliche Behandlung ist.

Gerne informieren wir Sie persönlich genauer über unser Angebot. Bitte sprechen Sie uns an.

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