Bioidentische Hormontherapie

 

Hormone sanft regulieren... 

Die bioidentische Hormontherapie ist eine natürliche Option für eine gesunde Hormonbalance und eine Therapieoption für Frauen und Männer.

Die Menopause (Wechseljahre der Frau) und die Andropause (Wechseljahre des Mannes) können für beide Geschlechter mit belastenden, körperlichen und seelischen Beschwerden einhergehen. Bei der Frau sinkt der Hormonspiegel von Östradiol, Östriol und Progesteron, beim Mann vorwiegend der Testosteronspiegel, aber auch das wichtige Hormon Pregnenolon ab. Frau und Mann profitieren in dieser Phase gleichermaßen von der Substitution naturidentischer Hormone.

Bioidentische Hormone sind exakte Kopie körpereigener Hormone und  können daher in Ihrem Körper eine gleichartige Wirkung wie Ihre eigenen Hormone entfalten.

Bioidentische Hormone werden aus der Yamswurzel hergestellt. Sie sind also pflanzlichen Ursprungs. Es handelt sich hierbei aber nicht um pflanzliche Mittel mit hormonartiger Wirkung, wie zum Beispiel Phytoöstrogene (Isoflavone, Silberkerze, Rotklee etc.). Phytoöstrogene sind keine Hormone, sondern besitzen nur eine strukturelle Ähnlichkeit mit den Östrogenen.

In Abhängigkeit von der Stärke der Beschwerden, verordne ich entweder die eigentlichen Hormone in naturidentischer Form oder, bei leichten bis mittleren hormonellen Dysbalancen, auch regulationsfördernde homöopathische Mittel in Form von D4 Hormon-Cremes oder D4 Hormon-Globuli ausreichen, um eine Besserung der Symptome zu erzielen.

 

Folgende Hormonsysteme und Hirnbotenstoffe werden in meiner Praxis therapiert:

Geschlechtshormone: Östrogene (= Östradiol, Östron, Estriol), Progesteron, Testosteron

Schilddrüsenhormone: TSH, T4 (Tetrajodthyronin), T3 (Trijodthyronin)

Nebennierenhormone: Cortisol, DHEA, Pregnenolon

Schlafhormon: Melatonin

Neurotransmitter: Serotonin, Dopamin, GABA, Acetylcholin 

 

Die verschiedenen hormonellen Systeme in unserem Körper beeinflussen sich stets gegenseitig. Geschlechtshormone, Schilddrüsenhormone und Nebennierenhormone funktionieren nicht unabhängig voneinander, sondern befinden in engen Wechselbeziehungen. So kann zum Beispiel ein Progesteronmangel, die Wirksamkeit der Schilddrüsenhormone negativ beeinflussen. Stress in Form eines erhöhten Cortisolspiegel kann sich wiederum negativ auf die Bildung von Geschlechtshormonen auswirken.

Die Bildung des Schlafhormon Melatonin  ist eingebunden in das System der Nervenbotenstoffen (Neurotransmitter).  Ein Mangel an Schlafhormon hat häufig komplexe Ursachen, zum Beispiel einen Mangel an Serotonin, an Vitamin B 6 oder Aminosäuren. Schlafstörungen lassen sich daher häufig mit einer Kombinationstherapie von Melatonin, verschiedenen Aminosäuren und Vitaminen sehr positiv beeinflussen.

 

 

 

Behandlung nach Einnahme von Kontrazeptiva („Antibabypille“)

Mit speziellen homöopathischen Mitteln  lassen sich gezielt Bestandteile verschiedenster Antibabypillen individuell auszuleiten, die sich zum Teil längerfristig im Fettgewebe ablagern. So lassen sich mögliche Folgen der Pilleneinnahme häufig beheben, wie z. B. Störungen des Menstruationszyklus oder des Eisprungs.  

 

Diagnostik vor Beginn der Bioidentischen Hormontherapie

Die Regulative Therapie mit bioidentischen Hormonen ist Präzisionsarbeit. Jede Hormontherapie sollte daher nur auf Basis einer Laboranalyse begonnen werden. In der Regel wird zur Bestimmung der Geschlechtshormone, Stresshormone und des Schlafhormons ein sogenannter Speicheltest durchgeführt, der die aktiven Hormone messen kann. Ergänzend kann eine Blutuntersuchung herangezogen werden.

Auch individuelle Risiken einer Hormontherapie müssen vorher abgeklärt werden, denn auch körpereigene Hormone werden von Mensch zu Mensch unterschiedlich verstoffwechselt.  

Wichtig zu wissen: Längst nicht alle Beschwerden, die mit zunehmendem Alter auftreten, sind allein einem Hormonmangel zuzuordnen! Die Hormonbehandlung ist oft nur ein Baustein einer ganzheitlichen Therapie, um wieder mehr Wohlbefinden und Belastbarkeit zu erreichen. Das zeigt die tägliche Praxis immer wieder.

 

 

Im Rahmen der therapeutischen Qualitätssicherung habe ich zusammen mit Frau Dr. med. Cornelia Henze, Fachärztin für Gynäkologie Frau Dr. med. Cornelia Henze, den „Arbeitskreis Bioidentische Hormontherapie“ gegründet, in dem ein regelmäßiger Austausch über neueste therapeutische Erkenntnisse sowie interdisziplinäre Fallbesprechungen erfolgen.

 

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Bitte beachten Sie:
Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische, schulmedizinische Behandlung oder eine Therapie im Rahmen der Alternativmedizin ist.

Gerne informieren wir Sie persönlich genauer über unser Angebot. Bitte sprechen Sie uns an.

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