Rezept Grüner Smoothie

 

DER GRÜNE SMOOTHIE - EIN COCKTAIL AN WERTVOLLEN VITALSTOFFEN!

 

Warum ist der grüne Smoothie so viel gesünder, als die herkömmliche Smoothie-Variante?

 

Grüner SmoothieUnter einem gesunden Smoothie verstehen die meisten Konsumenten einen süßen Cocktail aus Unmengen von Obst, vielleicht noch ein paar Nüssen oder Samen und einer leckeren veganen Milch (Reismilch, Sojamilch etc.) oder Kuhmilchprodukten.

Kaum jemand weiß jedoch, dass diese leckeren süßen Obstsorten, wie Bananen, Mangos, Pfirsiche, Orangen und auch viele Apfelsorten Unmengen an Fruktose (= Fruchtzucker) enthalten. die für unseren Körper ganz und gar nicht gesund sind.

Enthalten ist diese ungesunde Fruktose übrigens auch in angeblich gesunden Süßungsmitteln, wie Apfeldicksaft, Ahornsirup, Honig und Agavendicksaft.

 

Was ist so ungesund an Fruchtzucker?

Fruchtzucker hat die unangenehme Eigenschaft, dass er gleich nach dem Genuss zur Leber transportiert wird und dort in Fettmoleküle umgewandelt wird. Dieses neue Fett verteilt sich dann aber nicht etwa am ganzen Körper, sondern es entsteht daraus das allseits beliebte Bauchfett oder, falls der Abtransport aus der Leber nicht klappt, die ebenfalls häufig auftretende Fettleber, die ja eigentlich nur Alkoholkonsumenten zugeschrieben wird. Wenn man sich allerdings ansieht, woraus Alkohol eigentlich besteht, löst sich dieses Rätsel auf: aus vergorenem Zucker! So läßt sich auch die so genannte "Bierwampe" weitestgehend erklären.

Ausnahme: Sie treiben gleich nach dem Genuss von Fruktose Sport und verbrennen einen Teil des Fruchtzuckers als Energie.

 

Die Vorteile des grünen Smoothies

Der grüne Smoothie hingegen enthält anstatt Fruchtzucker jede Menge Chlorophyll, unsere "Urnahrung" aus der Steinzeit, die für den Körper vitalisierend und entgiftend wirkt. Das Chlorophyll ist also der wichtigste Bestandteil eines grünen Smoothies. Daher sind besonders die dunkelgrünen Zutaten (z.B. Feldsalat, Grünkohl, dunkler Eichblattsalat) so entscheidend für den Gesundheitsaspekt des Smoothies. Bitte bei Salaten auf Bioqualität achten, da Blattsalat aus konventionellem Anbau in der Regel sehr viel Nitrat enthält, das im Körper zu Nitrit und Nitrosaminen umgewandelt wird. Epidemiologische Studien zeigen eine positive Korrelation zwischen Nitrit- und Nitrosaminaufnahme und der Entstehung von Magenkarzinom. Das gleiche Prinzip gilt für den Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren, die Nitritpökelsalz enthalten und der Entstehung von Magen- und Speiseröhrenkrebs.

Wichtig sind auch gesunde, unverarbeitete Fette (natives Kokosfett oder im Kühlschrank aufbewahrtes, frisches  Leinöl, Hanföl oder Walnussöl sowie Avocados). Sie geben dem Körper Energie. Vorsicht ist bei Nüssen geboten, da häufig eine unsichtbare Belastung mit Schimmelpilzen besteht. Besser sind da häufig Saaten, wie z.B. Leinsamen, Chiasamen.

Gesundes Obst sind Beerenfrüchte (Ausnahme: Erdbeeren). Beeren enthalten wenig Fruktose, aber viele gesunde Pflanzenstoffe (Bioflavonoide)! Auch alte, saure Apfelsorten können als gesund betrachtet werden. 

Eiweiße sind in den Blattsalaten, aber auch in Süßlupinenpulver oder anderen Pulvern aus Reis, Quinoa etc. enthalten. Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an so genannten Superfoods, die verschiedene sehr gesunde Zutaten in Pulverform anbieten: Neben den ober erwähnten Sorten gibt es Pulver aus Beeren, Weizengrasgras, Brennessel, Grünkohl etc. Es gibt sie in Bioläden und Reformhäusern.

 

Mein Rezept für einen Grünen Smoothie

Pro Portion:

  • 2 Hände voll dunkelgrünen Blattsalat.                                                                                                          Sehr gesund sind dunkler Eichblattsalat, Feldsalat und insbesondere frischer Grünkohl.  Bitte auf Bioqualität achten, da anderer Blattsalat in der Regel sehr viel Nitrat enthält, das im Körper zu krebserregende Nitriten  und Nitrosaminen umgewandelt wird. 
  • 4 TL Bio-Kokosflocken
  • ½ saurer Bio-Apfel (z.B. Cox Orange, Boskop) 
  • 2 EL Bio-Leinsamen, ungeschrotet (Alternativ: Bio-Chia-Samen)
  • 1 EL Flohsamenschalen (besonders bei Verdauungsstörungen)
  • 1-2 TL Bio-Kokosfett nativ (liefert Energie und sättigt) 
  • frisches Leinöl (unbedingt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen aufbrauchen!)
  • ½ bis 1 Avocado 
  • 2-4 cm Ingwer (stärkt die Verdauungskraft, wirkt antiparasitär) 
  • Ca. 0,2-0,3 l Flüssigkeit (z.B. stilles Wasser, Reismilch, Sojamilch) 
  • Sehr gut als Ergänzung sind Pulver aus sogenannten Superfoods, wie oben beschrieben, für mehr Proteine oder gesunde Pfanzenfarbstoffe (= sehr gute Antioxidantien).

Und das Beste daran ist: dieser gesunde Smoothie schmeckt richtig lecker und sättigt über lange Zeit. Nehmen Sie sich einen zweiten Smoothie mit zur Arbeit und das Problem, sich auch tagsüber gesund und vitalstoffreich zu ernähren, ist erledigt.

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Bitte beachten Sie:

Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Die genannten Effekte hängen von vielen Faktoren ab und können von Patient zu Patient variieren. Ein Erfolg der Behandlung kann nicht versprochen werden. Dies ist bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine alternativmedizinische Behandlung ist. Gerne informieren wir Sie persönlich genauer über unser Angebot. Bitte sprechen Sie uns an.

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