Meine Philosophie

 

Meine persönliche Philosophie im Hinblick auf Gesundheit und Medizin ist aus meinen eigenen Erfahrungen als Patientin erwachsen:                 

Mein therapeutischer Ansatz ist es daher, durch optimale Versorgung des Körpers mit den notwendigen Mikronährstoffen (= Körperbausteinen) körperliche Fehlfunktionen zu beheben, die Vitalität so lange wie möglich zu erhalten und Erkrankungen bestmöglich vorzubeugen. Und dazu gehört zu allererst, eine gesunde Ernährung. 

Mit diesem Ansatz verbinde ich mein persönliches Ziel, dafür zu sorgen, dass ich gesund altere, um auch in späteren Jahren das Leben genießen zu können. Für mich macht es auch persönlich keinen Sinn, durch medizinische Therapie lediglich Symptome zu unterdrücken und ansonsten alles, wie gehabt, weiterlaufen zu lassen. Das ist bequem, aber man bezahlt unweigerlich in späteren Jahren den Preis dafür. Dies habe ich selbst erfahren müssen und es hat mich viel Einsatz und auch Geld gekostet, das Ruder wieder herumzureißen.

Warum es sich auch lohnt, Prävention (Vorsorge) für den eigenen Körper zu betreiben:  Kaum jemand macht sich über eine andere, wichtige Konsequenz eines achtsamen Umgangs mit dem Körper bewußt: Gesund zu altern bringt den Vorteil mit sich, später nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein! Die Bevölkerung der japanischen Insel Okinawa hat dies auf eindrucksvolle Weise bewiesen: Hier leben die meisten über 90 Jährigen noch zu Hause und versorgen sich selbst. Wieso sind dort die über 90 Jährigen so fit? Dies liegt nicht etwa an einem genetischen Vorteil. Wandern die Okinawer in die USA aus, leiden sie in gleichem Ausmaß an degenerativen Alterserkrankungen, wie die US-Amerikaner. Allein der Lebensstil bringt den Einwohnern der Insel diesen Vorteil im Alter: Eine Ernährung mit wenig tierischem Eiweiß (meist nur Fisch), kaum Zucker, viel kurz gedünstetem Gemüse, welches sie bis ins hohe Alter selbst anbauen, keine Jagd nach Konsum, sondern wenig Stress und gute soziale Einbindung, sind die Geheimnisse des gesunden Alterns auf Okinawa. Die demographische Entwicklung in Deutschland sollte zum Nachdenken anregen: Arbeiten derzeit noch 3 Arbeitnehmer für 1 Rentner, so sind es in ein paar Jahren 1,5 Arbeitnehmer pro Rentner. Wer soll dann die Pflege all der Menschen leisten und bezahlen, die unter degenerativen Erkrankungen, wie Demenz, Schlaganfall, Herzinfarkt, Spätfolgen von Diabetes Typ II usw. leiden, bezahlen? Da sollte doch jeder ins Grübeln kommen.

Mein Hauptanliegen in der Arbeit mit meinen Patienten ist es, ein Bewußtsein dafür zu schaffen, dass Gesundheit kein Selbstläufer ist. Wir müssen uns jeden Tag darüber Gedanken machen, ob das, was wir treiben, langfristig dazu geeignet ist, unseren Körper gesund zu erhalten. Vorzeitig nachlassende Vitalität und verfrühte Alterungsprozesse sind das Produkt der Lebensweise der zurückliegenden Jahrzehnte sind und nicht der letzten 2 bis 3 Jahre.

Die heutigen äußeren Lebensbedingungen machen es aber vielen Menschne nicht gerade leicht, gesund zu leben. Der Mensch hat sich in den letzten 100 Jahren von seinen natürlichen Lebensräumen und Lebensbedingungen weit entfernt. Auch, wenn die Erkenntnis unbequem ist: diese Veränderungen unseres Lebensumfeldes bleiben für den Körper und die Gesundheit nicht ohne Folgen. Diese Folgen mit ihren vielfältigen Auswirkungen sehe ich jeden Tag in meiner Sprechstunde. Und eines der spannendsten therapeutischen Themen für mich ist, was wir an unserer Lebensweise verändern müssen, um wieder so „funktionieren“ zu können, wie es die Natur für uns vorgesehen hat! Die therapeutischen Maßnahmen und Veränderungen des Alltags, die ich meinen Patienten empfehle, lebe ich auch selbst und weiß daher, dass diese gesundheitsfördernden Maßnahmen auch Einsatz und Verzicht erfordern können.

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Die Gestaltung und Organisation meiner Praxis, meine Arbeitsweise und die individuelle Begleitung meiner Patienten ist aus den vielfältigen Erfahrungen entstanden, die ich selbst als Patientin gesammelt habe. Die Anregungen verdanke ich Therapeuten, die einen ähnlichen Therapieansatz und eine ähnliche Lebensphilosophie verfolgen.

Die Praxisorganisation ist darauf ausgelegt, den Stress für Sie und uns möglichst klein zu halten. Als reine Bestellpraxis haben wir das Ziel, die Wartezeit für Sie möglichst gering zu halten. Das klappt meistens, aber natürlich nicht immer! Die Gesprächstermine sind so bemessen, dass für Sie die Möglichkeit besteht, in Ruhe alle wichtigen Dinge zu besprechen. Auch für Sie ist es wichtig genügend Zeit einzuplanen und eventuelle Anschlusstermine zeitlich nicht zu eng zu planen, damit wir Ihre Beratung in entspannter Atmosphäre effektiv durchführen können!

In meiner Praxis habe ich nahezu ausschließlich ökologische Materialien für die Ausgestaltung verwendet und bewusst eine naturnahe Umgebung für den Praxisstandort gewählt, weil ich der Überzeugung bin, dass sich ein solches Umfeld positiv auf die Gesundheit auswirkt und eine entspannte Gesprächsatmosphäre schafft.

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Als Radiologin habe ich auf das Thema „ Strahlenbelastung“ ein besonderes Augenmerk. Daher ist die  Vermeidung von Elektrosmog in meiner Praxis ist für mich ein wichtiges Thema. Noch immer wird die gesundheitliche Belastung mit sogenannten Hochfrequenzen, wie sie z B. bei Handystrahlung und WLAN-Nutzung auftreten, verharmlost.


Bei all dem sorglosen Umgang mit dieser Strahlung möchte ich daran erinnern, dass auch andere Formen der Strahlenbelastung in der Vergangenheit in ihren gesundheitsschädigenden Auswirkungen lange Zeit unterschätzt wurden. So wurden bis Anfang der siebziger Jahre in vielen Schuhgeschäften ohne Rücksicht auf Schuhverkäuferinnen und Kunden noch Kinderfüsse in den anprobierten Schuhen geröngt, um zu sehen, ob die Füße optimal in die Schuhe passten. Das geschah, obwohl die gesundheitsschädigende Wirkung von Röntgenstrahlen schon über 50 Jahre bekannt war. Heute ist der Betrieb eines Röntgengeräts in einem Schuhgeschäft, noch dazu ohne Strahlenschutz, unvorstellbar! 

Die gleiche Naivität bringen wir heute der noch relativ neuen, und in der Auswirkung auf den Menschen wenig erforschten, hochfrequenten Strahlung, z. B. durch  Handys, DECT oder WLAN entgegen. Eine vermehrte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke durch hochfrequente Strahlung wurde bereits nachgewiesen. Die Blut-Hirn-Schranke ist ein wichtiger Schutzmechanismus, durch den das menschliche Hirn vor dem Übertritt vieler schädlicher Substanzen, die im Blut zirkulieren, geschützt wird. Zu diesem Thema Handystrahlung liegt in meiner Praxis eine Informationsbroschüre des Münchner Umweltinstituts e.V. aus. 

Daher nutze ich in meiner Praxis weder WLAN, noch DECT-Telefone und vermeide auch Handystrahlung, besonders im Hinblick auf meine elektrosensibelen Patienten. Lassen Sie daher bei Ihrem Praxisbesuch bitte entweder Ihr Handy im Auto oder stellen Sie es bitte vollständig aus, denn selbst im Flugmodus besteht eine deutliche Elektrosmogbelastung, wie Messungen des international bekannten Umweltmediziners Dr. med. Joachim Mutter ergaben. 

 

„Der Mensch ist ein Teil der Natur und nicht etwas, was zu ihr im Widerspruch steht. Die Frage heute ist,    wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.“                                                                                                                                                                                      Bertrand Russel

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